Unsere Dozenten

Zur Vorbereitung unserer Konzerte und zu Workshops laden wir immer wieder gerne echte Profis ein, die den Musikern im Verein richtig auf den Zahn fühlen. Mit den Jahren hat sich ein fester Stamm an Dozenten im MV Emmelshausen etabliert.

Register: Klarinette und Saxophon



Bernd Gaudera

geboren 1969, erhielt mit 10 Jahren seinen ersten Instrumentalunterricht auf der Klarinette. 1984 - 1987 besuchte er die Dirigentenlehrgänge des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz und übernahm 1989 mit der Kolpingkapelle Ramsen sein erstes Blasorchester.

Er studierte Klarinette, klassisches Saxophon, sowie Jazz- und Popularmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt mit dem Abschluß als Diplom-Musikerzieher. Weiterhin besuchte er Meisterkurse für Klarinette bei Alois Brandhofer und für Blasorchesterleitung bei Jochen Wehner und Pierre Kuilpers. Zusätzlich erwarb er die B-Qualifikation an der Bundesakademie in Trossingen und wurde dort von Lehrern wie Felix Hauswirth, Baldur Brönnimann und Johann Mösenbichler weitergebildet. Nachdem er zunächst Kreisjugendmusikleiter des Kreismusikverbandes Bad Dürkheim-Neustadt und stellv. Bezirksdirigent des Bezirksmusikverbandes Rheinhessen-Pfalz war, übernahm er 1998 das Amt des Landesmusikdirektors im LMV Rheinland-Pfalz und ist damit u.a. für die Aus- und Weiterbildung der Blasorchesterdirigenten in Rheinland-Pfalz zuständig. Dadurch ist er ebenfalls Mitglied im Bundesfachausschuß Blasmusik der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). 1999 wurde er vom damaligen Bundesmusikdirektor Ernst Oestreicher in die Literaturkommission der BDMV berufen.

Hauptberuflich war er neben seiner Tätigkeit als freischaffender Musiklehrer von 1996 - 2003 Lehrkraft für Klarinette und Saxophon an der Kreismusikschule südliche Weinstraße bis er am 1. März 2003 seinen Dienst als 2. Dirigent beim Landespolizeiorchester Hessen, dem einzigen professionellen Blasorchester des Landes Hessen, antrat. Seit dem Schuljahr 2004/05 Unterrichtet Bernd Gaudera Musik am Hugo-Ball-Gymnasium in Pirmasens.

Neben diesem Amt hat er einen Lehrauftrag für Klarinette, Saxophon und Big Band Leitung an der Universität Landau und ist als Dozent bei verschiedenen Seminaren und Workshops, sowie als Juror bei Wertungsspielen tätig.

Auch im Bereich nichtprofessioneller Ensembles ist er nach wie vor sehr engagiert, so dirigiert er seit 1994 die Stadtkapelle Landau/Pfalz. Seit deren Gründung im Jahre 1986 ist er Band-Leader der Blue Note Big Band in Neustadt an der Weinstraße, welche 2000 beim deutschen Orchesterwettbewerb in Karlsuhe einen 1. Preis, und beim gleichen Wettbewerb 2008 in Wuppertal den Kategosiesieg in der Sparte "Jazzorchester" erreichen konnte.

 1998 wurde Bernd Gaudera zum ehrenamtlichen Landesmusikdirektor des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz gewählt. Seither obliegt ihm die Koordination der Aus- und Weiterbildungslehrgänge des Verbandes und die Durchführung von Dirigentenkursen und Orchesterseminaren. Außerdem war er dadurch künstlerischer Leiter des Landesmusikfests 2009 in Neustadt an der Weinstraße.

Register: Trompete



Daniel Ackermann

geboren am 02.10.1976, bekam im Alter von 7 Jahren seinen ersten musikalischen Unterricht. Zunächst stand das Klavier im Mittelpunkt. Doch dem folgte mit 9 Jahren die Trompete.

Bereits 1994 wurde er Jungstudent am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz bei Prof. Malte Burba. Noch bevor Ackermann 1997 ordentlicher Student in Mainz wurde, war er 1996, sowie später auch 1998, Mitglied des Europeen Youth Symphonic Wind Orchestra und nahm auch an dessen Europatourneen teil. In diesen Zeitraum fallen auch die ersten kammermusikalischen Solokonzerte, sowohl mit Orgel, als auch mit Klavier.

1999 folgte eine Einladung zu einem Villa-Musica Kurs (mit Thomas Brandis, ehm. Konzertmeister Berliner Philharmoniker) und zum Landes-Jugend-Ensemble für Neue Musik Rheinland-Pfalz unter Bernhard Kontarsky.

In jenem Jahr wechselte Daniel Ackermann an die Staatliche Hochschule für Musik Köln. Hier folgten nun auch Studien bei Mathias Kiefer (Solotrompeter Gürzenich-Orchester), sowie Friedemann Immer (Barocktrompete), bevor er hier im Jahr 2004 seine Studien bei Prof. Urban Agnas erfogreich abschloss. 2005/2006 vervollständigte er seine Ausbildung am Conservatoire de Musique Luxembourg bei Prof. Roman Zaremba.

Seit 2000 spielt (e) Ackermann unter anderem am Theater Trier, bei der Orchesterakademie Nordrhein-Westfalen, dem L'Orchestre des Jeunes de la Grande Region, der Klassischen Philharmonie Bonn, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, sowie an der Oper Köln und der Deutschen Bläserphilharmonie. 2006 wurde er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands.

Er ist Mitglied der Bläserphilharmonie Süd-West.

Im Herbst 2002 folgte die Teilnahme an einem Meisterkurs mit Prof. Klaus Schuwerk (MHS Frankfurt), Prof. James Thompson (Eastman School of Music, New York) und Prof. Jens Lindemann (University of California). Seine Studien führten ihn außerdem nach Karlsruhe zu Prof. Reinhold Friedrich und zu Prof. Mathias Höfs nach Hamburg.

2003/04 stand Daniel Ackermann solistisch unter anderem mit der Sinfonietta Mainz, dem Stadtorchester Mayen und dem Kammerorchester Limburgerhof auf der Bühne. Im Januar 2005 folgte eine Solo-Konzert-Tournee mit dem Dvorak-Sinfonie-Orchester Prag.

Schon während der Schulzeit kam Ackermann mit der Swing-, Jazz- & Soul-Musik in Berührung. In den Jahren 1997/98 spielte er unter anderem Galas mit Thomas Anders. Außerdem spielt er regelmäßig mit Django-Reinhardt & Band, Sahne-Mixx, Bärenspiel und dem neu formierten Blechbläser-Ensemble Pentaphonic-Brass.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn auf Tourneen durch Europa und die USA und beinhaltet alle Stilrichtungen: von Klassik über Jazz , bis hin zur Neuen Musik.

Register: Tiefes Blech


Dominik Misterek

geboren am 08.05.1982 in Koblenz, erhielt nach der Musikalischen Früherziehung und der Blockflötenausbildung von seinem 7. bis zu seinem 15.Lebensjahr Akkordeon-Unterricht an der Städtischen Musikschule in Koblenz.

Mit 10 Jahren hatte er seine erste Tuba-Stunde, die anscheinend einen bleibenden Eindruck hinterließ, denn fortan war dieses größte und tiefste aller Blechblasinstrumente aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken!

Von 2001 bis 2004 war er als Tubist im Heeresmusikkorps 300 in Koblenz beschäftigt, bevor er dann 2006 den Entschluss fasste, Tuba zu studieren.

Seit Oktober 2006 studiert er Tuba am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz bei Roland Vanecek (Tubist am Hessischen Staatstheater Wiesbaden) in den Studiengängen Diplom-Orchestermusik und Instrumentalpädagogik. Neben seinem Studium bei Roland Vanecek hat er sich bisher an der Tuba auch in Privatstudien u.a. bei Prof. Stefan Heimann (Staatliche Hochschule für Musik Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart), Markus Hötzel (NDR-Sinfonieorchester Hamburg) und Stefan Ambrosius (Bayer.Staatsoper München, German Brass) weitergebildet.

In u.a. folgenden Orchestern war und ist Dominik Misterek als festes Mitglied oder Aushilfe tätig:

  • Michael Klostermann und seine Musikanten

  • Deutsche Bläserphilharmonie

  • Sinfonisches Blasorchester Obere Nahe

  • Sinfonisches Blasorchester Eifel-Mosel-Hunsrück

  • Sinfonisches Blasorchester Hessen

  • Hofgartenorchester Bonn

  • Bundesschulmusikorchester

  • Junge Sinfonie Berlin

  • Frankfurter Sinfoniker

  • Neue Philharmonie Frankfurt

  • Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl

  • Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

 In den Jahren 2006 und 2007 spielte er jeweils in der Endrundenausscheidung um die Tubastelle im Jugendsinfonieorchester der Europäischen Union.

Seit dem Jahre 2005 ist er immer wieder als Bühnenmusiker am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden tätig.

In den Jahren 2007 und 2008 war er als Tubist in dem Musical „My fair Lady“ am Theater „Die Komödie“ in Frankfurt am Main engagiert. 

Auch im kammermusikalischen Bereich ist Dominik Misterek aktiv, so spielte und spielt er in verschiedenen Blechbläserensembles in Koblenz, Sinzig, Trier und Mainz! 

Neben der Tubaausbildung für Blasorchester und Privatschüler, ist er seit 2007 als Tubalehrer an der Musikschulabteilung des Peter-Cornelius-Konservatoriums in Mainz angestellt. 

Seine Dirigententätigkeit betreibt er nun seit 2002. Unter anderem an der Musikhochschule in Mannheim hat er sich bei Stefan Fritzen und Peter Vierneisel fortgebildet und leitet bzw. leitete bereits 2 Jugendblasorchester, 3 Musikvereine sowie im Jahre 2008 das Kreisjugendorchester Mayen-Koblenz.

Als Dozent für tiefes Blech ist er in der Region und darüber hinaus sehr gefragt.

Register: Schlagzeug und Stabspiele


Michael Stephan

geboren 1965, wurde bereits in frühen Jahren musikalisch geprägt und erhielt Klavier- und Schlagzeugunterricht in Kindheit und Jugend. Nach dem Abitur entschied er sich daher auch für ein Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz in den Fächern Schlagzeug und Klavier für Klassik und Jazz mit dem Abschluss Diplom-Musiklehrer.

Er ist leidenschaftlicher Musiker und musikalischer Leiter in zahlreichen Ensembles unterschiedlicher Stilrichtungen. Seit 1998 ist er selbständig mit einer eigenen Musikschule in Rhaunen, sowie als Dirigent in verschiedenen Orchestern tätig.

Nebenher ist er auch noch als Dozent für das Schlagwerk unterwegs.

Publiziert am: Donnerstag, 29. Oktober 2009 (527 mal gelesen)
Copyright © by Musikverein Emmelshausen 1956 e.V.

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